
Brustrekonstruktion
Im Rahmen der Plastisch Rekonstruktiven Chirurgie stehen uns viele Möglichkeiten für eine Brustwiederherstellung zur Verfügung. Ziel ist es die weibliche Brust wieder in ihren ursprünglichen und natürlichen Zustand zu bringen, z.B. nach einer Tumoroperation oder Verletzung.
Im persönlichen Gespräch und nach eingehender Untersuchung finden wir zusammen Ihre persönliche Lösung.

Übersicht Brustbehandlung
Suchen Sie im Internet nach Brustrekonstruktion Karlsruhe, Kaiserslautern, Mannheim oder Heidelberg? Wir informieren Sie über den Eingriff einer Brustrekonstruktion Heilbronn, Ludwigshafen, Neustadt und Speyer.
Brustaufbau nach Brustkrebs
Wird Brustkrebs diagnostiziert und die Brustentfernung (Mastektomie) steht an, sollte die betroffene Patientin am Besten vor dem Eingriff darüber nachdenken, ob der Wunsch einer Brustrekonstruktion mittels einer Prothesenkonstruktion mit Implantat, beziehungsweise mithilfe des Eigengewebes (Lappenplastiken) gemacht werden soll oder ob auf eine Prothese im BH gesetzt wird. Denn schon während der Operation können und sollten erste Schritte zur Brustrekonstruktion eingeleitet werden.
Bei brusterhaltenden Operationen ist es wahrscheinlich, dass es zu einem – je nach Größe des zu entfernenden Tumors – Größenunterschied zwischen beiden Brüsten kommt. In diesem Fall kann dann ggf. die gesunde Brust verkleinert werden (angleichende Reduktionsplastik). In bestimmten Fällen ist es ebenso nötig, die Brustwarze zu entfernen. Eine Lösung hierfür kann die Nachahmung der Brustwarze durch ein Tattoo sein.
Wann kann der Brustaufbau erfolgen?
Der Brustaufbau kann sofort nach der Brustentfernung erfolgen, wahlweise auch in einer zweiten Operation zu einem späteren Zeitpunkt. Zur Auswahl stehen der Patientin dann die autologe Brustrekonstruktion (Nutzung von eigenem Gewebe) und das heterologe Verfahren (Implantatchirugie).
Ein Brustwiederaufbau ist zu jedem Zeitpunkt noch möglich und kann nachgeholt werden. So können auch Patientinnen, die sich ursprünglich gegen eine Brustrekonstruktion entschieden haben, den Eingriff jederzeit nachholen.
Brustrekonstruktion mit Implantaten
Heutzutage werden bei 70 – 80 Prozent aller Eingriffe der Brust auf Implantate, Expander und Netze gesetzt. Diese Implantate sind mit verschiedenen Substanzen, wie beispielsweise Silikongel, Kochsalzlösung oder anderen Materialien, gefüllt. Dieses Implantat wird dann entweder vor oder hinter dem Brustmuskel eingesetzt. Bei dem operativen Eingriff der Entfernung der Brust wird zuerst der Gewebeexpander unter den Brustmuskel gesetzt. Dieser ist von außen befüllbar und ermöglicht so die Dehnung von Brustmuskel und Brusthaut. In einer Folgeoperation kann nach einigen Monaten der Gewebeexpander gegen eine langfristige Prothese ausgewechselt werden. Korrekturen in Form und Lage sind möglich.
Um das Implantat in Position zu halten und ein Absacken zu verhindern, kann ein netzgestützter Aufbau hilfreich sein. Bei dieser Behandlung wird ein Kunststoffnetz oder eine azelluläre Matrix (Haut, aus denen alle Zellen entfernt wurden, sodass nur noch die Gewebefasern übrigbleiben, von Schweinen, Rindern oder verstorbenen Menschen) für das Verstärken des Brustmuskels verwendet. Nach und nach wird dann das Netz von körpereigenen Zellen überwachsen. Die Notwendigkeit eines solchen Netzes muss individuell entschieden werden.
Die Behandlung durch Implantatchirugie bringt nicht so einen großen Aufwand mit sich, wie der Brustaufbau mit Eigengewebe. Allerdings ist die Lebensspanne von Prothesen nicht permanent. Die Ästhetik bleibt somit auch nicht dauerhaft erhalten. Sollte eine Behandlung durch Strahlentherapie notwendig sein, so kann das zu Komplikationen (Wundheilungsstörungen) mit dem Implantat führen.
Brustaufbau mit Eigengewebe
Als Folge von Brustkrebs muss häufig die gesamte Brust der Patientin abgenommen (Mastektomie) werden. Eine Art des Brustwiederaufbaus ist die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe, bei der der Arzt mit körpereigenen Hautlappen vom Unterbauch, Gesäß oder Rücken der Patientin arbeitet, anstatt eines Implantats. Hier wird unterschieden in Hautlappen mit begleitender Muskulatur und Gefäßen („gestielter Lappen“) oder ohne Muskulatur und Gefäßen („freier Lappen“). Bei letzterem wird das Blutgefäß an ein Gefäß der Brustwand angeschlossen. Die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe ist anspruchsvoller als das Einsetzen eines Implantats. Für die Patientin entstehen möglicherweise Frühkomplikationen und es wird eine Narbenbildung an den Körperstellen geben, von denen der jeweilige Lappen stammt. Vorteil dieser Methode ist das dauerhafte und natürliche Ergebnis für die Patientin. Selten sind Korrekturen im späteren Verlauf notwendig, denn mit Gewichtszu- und abnahme verändert sich die Brust ebenfalls mit. Außerdem weist das Verfahren weniger Probleme mit einer Strahlentherapie auf.
Brustrekonstruktion Kosten
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